Use Case · Ansible

Plattform-Automatisierung mit Ansible

Ansible läuft in Ihrem Haus. Das Problem: 15 Teams haben 15 verschiedene Playbooks für dieselbe Aufgabe.

Das Werkzeug ist vorhanden. Die Frage ist nicht ob Ansible, sondern wie. Ohne gemeinsame Collections, ohne geteilte Standards, ohne Qualitätsgates entsteht aus gutem Werkzeug ein Flickenteppich, der beim nächsten Audit oder Merger zum Problem wird.

lennlay Ansible Collections sind die Enterprise-Standardisierungsschicht, die auf dem aufsetzt, was Ihre Teams bereits haben. Nicht neu anfangen. Besser werden.

Die Ansible-Wildwuchs-Krise

Ein Unternehmen, mehrere Teams. Alle nutzen Ansible. Keiner nutzt es gleich. Das ist kein Hygiene-Problem. Es ist ein Sicherheits- und Auditrisiko.

Symptome
  • Team A installiert JBoss EAP mit einer Rolle. Team B hat eine eigene. Beide tun "dasselbe" - aber anders.
  • "Works on our side" ist die Dokumentation. Und das Wissen liegt bei einer Person.
  • Security-Härtung ist ein separater manueller Schritt. Wird manchmal gemacht.
  • Keine gemeinsamen Modulversionen. Keine einheitliche Variablenbenennung. Keine geteilte Galaxy-Requirements-Datei.
  • Drei Merger-Teams bringen drei weitere Playbook-Stile mit. Sechs Ansätze, eine Umgebung.
Was es kostet
  • Manueller Aufwand: Jedes neue System bedeutet manuelles Anpassen, weil die Rollen nicht austauschbar sind.
  • Auditrisiko: Ein Prüfer fragt, welche Härtungsmaßnahmen auf Produktionssystemen laufen. Die Antwort "irgendwo in einem Playbook" reicht nicht.
  • Inkonsistenz: Systeme, die identisch sein sollten, driften auseinander. Der Unterschied wird erst sichtbar, wenn etwas bricht.
  • Wissensverlust: Der Kollege, der das alles kennt, kündigt. Das Playbook bleibt. Das Verständnis geht.
  • Merger-Stau: Drei neue Teams, drei neue Stile. Konsolidierung dauert Jahre statt Wochen.

Die drei Ebenen der lennlay Collections

Kein Monolith. Keine Blackbox. Eine sauber geschichtete Architektur, bei der jede Ebene auf der darunterliegenden aufbaut.

Enterprise
lennlay.jboss / lennlay.tomcat

Platform-spezifische Enterprise Collections. Nicht generisch, sondern meinungsstark, getestet und CIS-hardening-bewusst. Für JBoss EAP: Installation, Härtung, Konfiguration, Deployment. Für Apache Tomcat: Connector-Schutz, Manager-Absicherung, Security-Header.

Enterprise
lennlay.core

Der Enterprise-Kern. Plattformübergreifende Basisrollen, geteilte Variablen, gemeinsame Utilities. Konfigurationsstandards, die in allen Enterprise-Anwendungsfällen identisch gelten. Die Schicht, die Konsistenz erzwingt.

Community
lennlay.community

Öffentlich auf Ansible Galaxy. Apache License 2.0. Enthält die Grundlage: artifact_download, java, wildfly, service, release_software. Kein Teaser, keine Einschränkung. Echte, sofort nutzbare Basis für Plattformaufgaben.

Auf Ansible Galaxy ansehen

Was lennlay.jboss konkret macht

Nicht eine generische JBoss-Rolle. Eine opinionierte Enterprise Collection, die jeden Schritt des JBoss-EAP-Lebenszyklus abbildet.

01

Installation

Reproduzierbare JBoss-EAP-Installation. Gleiches Ergebnis, jede Umgebung, jedes Mal. Variablen für Version, Installationspfad und Service-User. Kein manuelles Entpacken, kein unbekannter Zustand danach.

02

Härtung

CIS-Benchmark-referenzierte Sicherheitskonfiguration: Management-Interface-Kontrolle, Netzwerk-Binding, Security-Subsystem. Keine nachträgliche Härtung. Sie wird beim ersten Install angewendet, nicht als optionaler Schritt danach.

03

Konfiguration

standalone.xml und domain.xml via Ansible verwalten. Datasources, Security Domains, Connector-Konfiguration. Alles als Code, versioniert in Git. Kein manueller Eingriff über die Admin-Konsole im Produktionsbetrieb.

04

Deployment

Applikations-Deployments via Ansible-Rollen. Kein manueller Konsolenzugang im Deployment-Pfad. Wiederholbar, auditierbar. Jede Deployment-Änderung ist in Git nachvollziehbar.

Was lennlay.tomcat konkret macht

Apache Tomcat ist weit verbreitet und häufig schlecht gesichert. lennlay.tomcat setzt Standards, die Audit-Ergebnissen standhalten.

01

Connector-Härtung

AJP-Connector mit RequiredSecret abgesichert oder deaktiviert. Shutdown-Port kontrolliert. HTTP-Methoden gefiltert (TRACE deaktiviert). Connector-Protokollstandards gesetzt und nicht dem Default überlassen.

02

Manager-Schutz

Manager- und Host-Manager-Applikationen gesichert oder entfernt. Standard-Credentials eliminiert. Zugriff auf definierte Netzbereiche eingeschränkt. Keine offene Verwaltungsoberfläche in der Produktionsumgebung.

03

Security-Header

X-Frame-Options, X-Content-Type-Options, HSTS und Content-Security-Policy als Teil des Deployment-Standards. Nicht als nachträglicher Fix, sondern als Bestandteil der Rolle von Anfang an.

AAP-Integration und CI/CD

lennlay Collections sind nicht für den CLI-Betrieb allein. Sie sind für die Enterprise-Umgebung gebaut.

In Ansible Automation Platform (AAP) funktionieren lennlay Collection-Rollen als strukturierte Bausteine für Job Templates. Survey-Variablen, Approval Workflows und Execution Environments sind von Anfang an berücksichtigt, nicht nachträglich angepasst.

Für CI/CD-Umgebungen (GitLab CI, Jenkins) stehen die Collections für automatisierte Plattformvalidierungsläufe bereit. Jede Konfigurationsänderung durchläuft dieselben Qualitätsgates wie Anwendungscode, bevor sie auf Produktionssysteme trifft.

GitOps-Workflows werden unterstützt: alle Collections sind darauf ausgelegt, vollständig aus einem Git-Repository heraus gesteuert zu werden. Kein Out-of-Band-Eingriff, kein undokumentierter Zustand.

AAP Job Templates

Collection-Rollen als strukturierte AAP-Bausteine mit Survey-Variablen und Approval-Workflows.

GitLab CI / Jenkins

Automatisierte Plattformvalidierungsläufe im CI-Kontext. Regression vor dem Merge, nicht nach dem Deploy.

GitOps-Workflow

Vollständige Git-Steuerung. Kein manueller Eingriff außerhalb des definierten Prozesses.

Execution Environments

Collections sind für AAP-kompatible EEs vorbereitet. Reproduzierbare Laufzeitumgebungen für alle Automatisierungsläufe.

Drei Situationen, in denen Standardisierung jetzt zählt

Wachsende Landschaft

Mehr Teams, mehr Server, kein Standard

Die Ansible-Nutzung wächst. Aber ohne gemeinsame Collection-Basis wächst die Inkonsistenz mit. Bevor die Abweichungen zum Sicherheitsproblem werden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine gemeinsame Grundlage.

Vor dem Audit

Audit kommt. Playbooks halten nicht stand.

Die aktuellen Ansible-Playbooks sind nicht dokumentiert, nicht standardisiert. Einem Prüfer gegenüber nachzuweisen, was sie tun und was sie nicht tun, ist ohne eine strukturierte Collection-Basis sehr schwer. lennlay Collections legen die Grundlage dafür.

Nach dem Merger

Neue Teams, neue Playbooks, kein gemeinsamer Standard

Merger bringen Playbook-Stile mit. Drei neue Teams, drei neue Ansätze. Mit einem gemeinsamen Collection-Standard beginnen ist günstiger als drei Jahre Merge-Konflikte. Jetzt ist der Einstiegspunkt.

Hinweis zum aktuellen Stand: Die lennlay.jboss und lennlay.tomcat Collections befinden sich im Ausbau. Die lennlay.community Collection ist öffentlich auf Ansible Galaxy verfügbar und sofort nutzbar. Im EaaS-Modell arbeiten Sie heute mit Marcel König, RHCA-zertifiziert und Ansible-Experte, direkt in Ihrem Team.

Beschreiben Sie uns Ihre Automatisierungssituation. In 15 Minuten klären wir, wo lennlay Collections konkret ansetzen können, was heute schon geht und was im Ausbau ist.

lennlay – Secure Platforms. Automated. Auditable.